How to get a place to work at home. Aus Bad mach Arbeitszimmer Part II

How to get a place to work at home. Aus Bad mach Arbeitszimmer Part II

12. Juli 2020 0 Von Stephanie

In unserem letzten Blogpost habt ihr einen Einblick in unser Arbeitszimmer und die handwerklichen Arbeiten dort bekommen. Heute geht es weiter – der Fokus liegt vor allem auf der Herrichtung und optischen Fertigstellung. Erfahrt, warum wir uns erneut für einen sehr dunklen Raum entschieden haben und was unser Arbeitszimmer mit einem Tonstudio gemein hat.

An der Außenwand des Arbeitszimmer mussten wir das Fachwerk und einige Balken tauschen. Deshalb lag die Wand zeitweise komplett frei. Auch hier musste natürlich fach(werk)gerecht gearbeitet werden. Das Arbeitszimmer war früher das Bad, weshalb die Vorbesitzer eine weitere Außenwand nochmals mit einer normalen Steinmauer verkleidet hatten, damit die Feuchtigkeit aus dem Bad nicht ins Mauerwerk zieht. Das verschaffte uns den Vorteil, dass wir hier nur die Fliesen abschlagen mussten und danach mit normalem Putz die Wände wieder glätten konnten. Gesagt, getan. Die Gefache, dass wir außen erneuert haben, mussten wir innen nicht nochmal aufarbeiten – eben wegen der zusätzlich gesetzten Mauer innen.

Die Wände im Bad ohne Fliesen. Den unteren Teil der Wände haben wir mit Putz wieder angeglichen. Einzig die Backsteinwand haben wir nicht wieder verputzt.

Auf der Gegenüberliegenden Seite haben wir uns dafür entschieden das Mauerwerk frei zu legen und nur teilweise den Putz abzuklopfen. Die Backsteine wurden von uns gereinigt und anschließend mit Leinölfirniss versiegelt. Dadurch strahlen sie erstens in einem schönen rot, andererseits fällt kein Staub vom Putz herunter.

Hier haben wir die Wand so bearbeitet, dass die Backsteine freiliegen und der Eindruck entsteht, die Wand sei abgebröckelt. Die übrig gebliebene Wand haben wir schwarz gestrichen.

Nebst Bodenanpassung mussten auch hier natürlich Schlitze für die neuen Stromkabel und Heizungsrohre gelegt werden. Das Arbeitszimmer hat mehr Steckdosen als die Küche. Logisch, denn hier entstand auch unser Server-Raum.

Ein Rechenzentrum im Fachwerkhaus

Vom Arbeitszimmer aus gehen alle Datenverbindungen durchs ganze Haus, der Router und die Telefondose ist hier. Dafür hat Georg eigens einen kleinen Schrank ins Zimmer integriert.

Unser Medienschrank, sebst gebaut aus Rigipsplatten. Außerdem sieht man hier auch schon die Akkustikschaumplatten.

Obwohl wir kein Smarthome wollten, haben wir hier das Herzstück des Hauses in Sachen Medien-Daten-Netzwerk-Verbindung geschaffen. Wir können alle Räume mit Netzwerkdosen und über unser hauseigene Datenautobahn verbinden. Eine Heizung selbst andrehen schaffen wir gerade noch so alleine, ohne komplizierte Smarthome Technik.

Dark Room.

Auch hier kamen Rigipsplatten an die Decke, um ein einheitliches Bild zu schaffen. Der Rollputz, den wir auch in vielen anderen Räumen genutzt haben und weiter nutzen werden, tat sein übriges. Wir haben uns für eine sehr dunkle Farbe entschieden (heißt: schwarz). Als hübsches Gimmick und zur Lärmreduktion klebten wir Akkustikschaumplatten an einen Teil der Wände – ebenfalls schwarz. Auch optisch gefällt uns diese Lösung gut und hilft vor allem bei langen Zockernächten die Geräuschkulisse zu dämpfen. Es reichte einfacher Montagekleber, um die Platten anzubringen.

Irgendwann möchten wir nochmal einen neuen Schreibtisch massgefertigt bauen. Wie in der Küche soll hier ein helles Holz mit der sehr dunklen Farbe des Raumes kombiniert werden und so Kontrast in die Optik des Raumes bringen. Zunächst sollen aber alle Räume bezugsfertig werden. Dann können auch irgendwann neue Möbel gebaut und gekauft werden. Wenn es soweit ist gibt es auch optisches Update hier auf dem Blog.

Nun ist Arbeitszimmer vorerst fertig. Bis auf eine Deckenlampe und die Heizung fehlt es an nichts. Bis zum Herbst müssen wir die anderen Räume im zweiten Heizkreis fertigstellen – erst dann kann auch im Arbeitszimmer geheizt werden. Drückt uns die Daumen, dass wir rechtzeitig dort fertig werden.

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